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Radiosynoviorthese

Radiosynoviorthese bedeutet übersetzt Wiederherstellung der Gelenkschleimhaut durch radioaktive Strahlung: Die radioaktive Substanzen werden direkt in das betroffene Gelenk gespritzt und verteilen sich mit der Gelenkflüssigkeit in der gesamten Gelenkhöhle. Die für die Therapie entscheidende ß-Strahlung besitzt nur eine kurze Reichweite, sie wirkt also nur in dem entzündeten Gelenk und belastet nicht das angrenzende gesunde Gewebe.

Die kurzzeitige Strahlung lässt die verdickte Innenhaut des Gelenks nach und nach verschorfen.
Die Schwellung geht zurück, bis die Innenhaut wieder dünn und fast wie im Normalzustand ist.
Zugleich werden feinste Kanäle verschlossen, durch die zuvor Ergussflüssigkeit in das Gelenk drang. Weiterhin werden kleinste Nervenendigungen »ausgeschaltet« – damit kann der Schmerz nach und nach geringer werden und schließlich vollkommen verschwinden. Auf diese Weise verbessert sich auch die Beweglichkeit des Gelenks mit der Zeit wieder.

Vor dem eigentlichen Behandlungstermin erfolgt meist eine Voruntersuchung. Dabei wird anhand einer so genannten Gelenkszintigraphie geprüft, ob die Radiosynoviorthese erfolgreich bei Ihnen eingesetzt werden kann.

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