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Gastroenterologie

Die Gastroenterologie beschäftigt sich als Teilgebiet der Inneren Medizin mit der

  • Verhinderung
  • frühen Erkennung und
  • Behandlung

von Erkrankungen des Verdauungssystems (Speiseröhre, Magen, Darm, Bauchspeicheldrüse und Leber).

Hierbei haben als apparative Verfahren die Endoskopie und die Sonografie herausragende Bedeutung. Weiter werden Rückfluss- und Druckmessungen in der Speiseröhre (24-h-Impedanz-pH-Metrie, Manometrie) durchgeführt, die die Einordnung von Sodbrennen oder Schluckstörungen erlauben. Sogenannte Atemtests oder H2-Exhalationsanalysen erlauben die Erkennung verschiedenster Verdauungsstörungen.

Die Endoskopie („Spiegelung“) ermöglicht die wenig invasive Untersuchung von Hohl-Organen im Verdauungssystem wie Speiseröhre, Magen und Darm. Die Endoskopie macht jedoch nicht nur die frühe und schonende Erkennung von Erkrankungen, sondern auch die Therapie einer Vielzahl krankhafter Veränderungen im Verdauungssystem möglich.

Häufige Untersuchungen sind hier die

  • Koloskopie (Darmspiegelung), ggf. mit Polypektomie (Entfernung von Wucherungen)
  • Gastroskopie (Magenspiegelung)
  • Dünndarm-Enteroskopie 
  • Kapsel-Endoskopie des Dünndarms
  • Endoskopische retrograde Cholangio- und Pankreatikografie / ERCP (Untersuchung von Gallenwegen und Bauchspeicheldrüse, ggf. mit Entfernung von Gallengangssteinen und Implantation von „Stents“ (Prothesen zur Offenhaltung der Gänge))
  • Endo-Sonografie (endoskopischer Ultraschall), eine Kombination von Video-Endoskopie und Ultraschall, die die Gewinnung eines Ultraschallbildes aus dem Inneren der Verdauungsorgane ermöglicht. (ab 9/2012)
  • Bronchoskopie (Spiegelung der Atemwege)

Diese endoskopischen Untersuchungen  können häufig ambulant durchgeführt werden und weltweit wird heutzutage die Durchführung mit einer Sedierung („Schlafspritze“) bevorzugt.

Ein weitere wichtige Methode in der Gastroenterologie ist die Ultraschalluntersuchung (Sonografie). Der Ultraschall bietet die Möglichkeit, ein Bild von den unter der Bauchdecke „verborgenen“ Organen wie der Leber und der Gallenblase, der Milz, der Bauchspeicheldrüse, den Nieren und der großen Blutgefäße zu gewinnen. Weiter kann der Ultraschall den Weg weisen, wenn man durch die Bauchdecken hindurch Gewebeproben aus inneren Organen gewinnen will („Punktionen“).
Für besondere Fragestellungen kann es sinnvoll sein, vor der Untersuchung ein „Kontrastmittel“ über ein Blutgefäß zu spritzen: es handelt sich hierbei um kleinste Luftbläschen, die für kurze Zeit über die Blutgefäße in die untersuchten Organe wandern und dort durch ihr Verhalten dem Untersucher wichtige Informationen zur Natur von auffälligen Veränderungen geben können („Kontrastmittel- oder KM-Sonografie“).

Mit dem Begriff „Funktionsdiagnostik“ werden in der Gastroenterologie häufig die Untersuchungen zur Säure- bzw. Druckmessung in der Speiseröhre (24h-Impendanz-pH-Metrie, Manometrie) sowie die Atemtests zusammengefasst:

Die 24h-Impedanz-pH-Metrie (ab 9/2012) ist ein hochmodernes Verfahren, das nicht nur die Erkennung eines krankhaften sauren Rückflusses aus dem Magen in die Speiseröhre ermöglicht, sondern auch ein Zuviel an Galle- oder Volumenreflux aufzudecken vermag.
Die Ösophagus-Manometrie ermöglicht in der Abklärung von Schluckstörungen oder Schmerzen hinter dem Brustbein die Erkennung von Störungen des muskulären Transports in der Speiseröhre.

H2-Exhalationstests ermöglichen besonders in der Abklärung von Durchfallproblemen die schonende Diagnose von Verdauungsstörungen wie einer Laktose-Intoleranz, einer Fruktose-Unverträglichkeit oder einer bakteriellen Überwucherung des Dünndarms.

Team und Ansprechpartner Gastroenterologie / Endoskopie (CA Prof. Klump, Ltd. OA Dr. Heil)

Telefonnummern und Mail-Anschriften finden Sie auch unter unseren Rubriken "Über die Klinik" und "Team". 

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