medius Klinik Kirchheim

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Innere stationär

Viele Menschen denken beim Stichwort Krankenhaus an „Unfall“ oder „Operation“ und können sich fast nicht vorstellen, dass andere Erkrankungen, innere Krankheiten, oftmals noch einschneidender sind für Lebensqualität und Lebensdauer. In der Abteilung für Innere Medizin werden Erkrankungen „vom Kopf bis zur Zehenspitze“ diagnostiziert und behandelt. Die folgende Auswahl soll dies erklären:

Kopf: Schlaganfallerkrankungen, sowohl Durchblutungsstörungen, als auch Gehirnblutungen werden durch Internist und Neurologe mit aufwändigen Methoden wie Computertomographie, Gefäßdoppleruntersuchungen, Echokardiographie (Herzschall) und Kernspintomographie (Magnetresonanz) untersucht und dann behandelt. Es gibt eine spezialisierte Schlaganfallstation, die sogenannte „Stroke Unit“.

Brustkorb: Erkrankungen des Herzens wie Herzinfarkt, Herzschwäche und Herzrhythmusstörungen werden untersucht mit EKG, Ergometrie, Langzeit-Diagnostik für Blutdruck und EKG sowie Echokardiographie einschließlich transösophagealer Echokardiographie und Stress-Echokardiographie (besondere Formen der Herzschalluntersuchung), Herzkatheter- und Kernspin- (MRT) Untersuchungen. Natürlich wird auch eine moderne Herzschrittmachertherapie mit multiprogrammierbaren Ein- und Zweikammersystemen sowie eine Defibrillatortherapie durchgeführt und es erfolgt die Weichenstellung u.a. zur Herzchirurgie.

Blutgefäße: Arterielle Durchblutungsstörungen mit der Gefahr des Absterbens einer Extremität  werden durch Dopplerultraschalluntersuchungen lokalisiert, außerdem wird die Röntgendarstellung der Blutgefäße (Angiographie) vorbereitet mit der Frage, ob konservativ oder operativ durch den Gefäßchirurgen behandelt werden muss. Bei venösen Durchblutungsstörungen (Thrombosen) werden teilweise aufwändige Behandlungsverfahren durchgeführt, um das Risiko späterer Komplikationen möglichst klein zu halten.

Erkrankungen der Lunge, Lungenentzündung und Lungentumore werden ggf. durch eine Spiegelung (Bronchoskopie) einer Klärung zugeführt.

Der Bauch steht im Vordergrund vieler diagnostischer Maßnahmen und umfasst nicht nur die Erkrankungen von Magen und Darm, sondern auch von Leber, Bauchspeicheldrüse, Milz, Niere, Blase und Eierstock.
Eine leistungsfähige Videoendoskopie ist erforderlich zur Diagnosestellung und um gutartige von bösartigen Befunden zu unterscheiden und um somit unnötige Operationen zu vermeiden. Zum Beispiel werden im Laufe eines Jahres mehr als 500 Patienten Polypen aus dem Dickdarm entfernt; auch die Blutstillung bei blutenden Magengeschwüren gelingt heute meist endoskopisch, so dass ein chirurgischer Eingriff glücklicherweise selten erforderlich wird.

Tumorerkrankungen werden in der Regel in der Inneren Abteilung diagnostiziert. Ein Behandlungskonzept wird gemeinsam mit den Ärzten der Chirurgischen bzw. der Gynäkologischen Abteilung sowie mit den Ärzten der Strahlenklinik im Paracelsus-Krankenhaus Ostfildern-Ruit ausgearbeitet. Zur Chemotherapie werden die Patienten an die Schwerpunktsklinik für Onkologie / Chemotherapie der Inneren Abt. I nach Nürtingen weitergeleitet.

Bluterkrankungen: Erkrankungen der Blutzellen und der Lymphknoten wie z.B. Leukämie haben mit den oben erwähnten Tumorerkrankungen gemeinsam, dass viele Organe betroffen sein können.
Zur Diagnosestellung benötigt man viele Untersuchungen, bei denen wir uns bemühen, die Belastung und Belästigung für unsere Patienten so gering wie möglich zu halten. Danach kann eine medikamentöse Behandlung oder auch eine Kombinationstherapie (Medikamente, Operation, Bestrahlung) in Angriff genommen werden.

Auch endokrinologische Erkrankungen wie Erkrankungen der Schilddrüse, der Hirnanhangsdrüse, Diabetes mellitus, Gicht und Fettstoffwechselstörungen gehören zum Bereich der Inneren Medizin. Sie werden diagnostiziert, ein Behandlungskonzept (Medikamente, Bestrahlung, Operation) wird ausgearbeitet. Bei der Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) steht die Schulung des Patienten im Vordergrund; neben der aufwändigen Einzelberatung wird auch eine strukturierte Schulung in Kleingruppen in Zusammenarbeit mit Diätassistentinnen und Diabetesberaterinnen durchgeführt.

Die Medizinische Klinik II umfasst 144 Betten und ist damit die größte Abteilung in Kirchheim. Sie führt für alle anderen Abteilungen des Hauses sämtliche wichtigen Funktionsuntersuchungen durch. Sie ist qualitativ auf einem hohen Standard ausgerüstet. Die meisten der Ärzte sind langjährige Fachärzte für Innere Medizin, die gemeinsam mit unseren Schwestern und Pflegern die modernsten med.-technischen Verfahren beherrschen und mit Vernunft einsetzen.

Wir alle wissen, dass der Begriff „Krankenhaus“ eng verknüpft ist mit den Begriffen „Angst und Sorge“ um die eigene Gesundheit und um das Befinden und die Gesundheit von Angehörigen. Wir bemühen uns, diese Sorgen und Ängste ernst zu nehmen und setzen all unsere Fähigkeiten zur Wiederherstellung der Gesundheit unserer Patienten ein.

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