Medius Kliniken Kirchheim, Ruit und Nürtingen

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Neuer Chefarzt der medius KLINIKEN - Interventioneller Radiologe verstärkt das Team

08.04.2019

Ein neuer Chefarzt verstärkt die medius KLINIKEN KIRCHHEIM und NÜRTINGEN: Dr. med. Jörg-Martin Schmehl leitet ab sofort die Radiologie der beiden Krankenhäuser. Der Radiologe bringt Erfahrungen in der interventionellen Radiologie mit, die bisher in den medius KLINIKEN nicht vertreten war. Mit Hilfe der interventionellen Verfahren können Einengungen von Gefäßen der Beinarterien behandelt oder über einen Katheter Blutgerinnsel - beispielsweise bei Schlaganfällen - beseitigt werden. Die medius KLINIK KIRCHHEIM ist als regionaler Schlaganfallschwerpunkt zertifiziert. Die so genannte Stroke Unit behandelt pro Jahr über 900 Schlaganfallpatienten.

Landrat Heinz Eininger, zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der medius KLINIKEN hob hervor, dass Dr. Schmehl, sobald er sein interventionell-radiologisches Team aufgebaut habe, das Leistungsspektrum der medius KLINIKEN um ein wichtiges Element bereichern werde. Die Klinik für Radiologie werde das Profil der medius KLINIKEN schärfen und vor allem das Vertrauen der Patienten im Landkreis Esslingen in die medius KLINIKEN weiter bestärken.

Der 42jährige Schmehl wechselt vom Universitätsklinikum Tübingen zu den medius KLINIKEN.

Die stellvertretende Geschäftsführerin der medius KLINIKEN, Elvira Benz, verwies auf die neuere Rechtsprechung, nach der Stroke Units in nicht allzu ferner Zukunft wohl die Thrombektomie - das Entfernen von Blutpfropfen mittels Katheter - vor Ort anbieten müssten. Insoweit diene die Klinik für Radiologie der Zukunftssicherung der Stroke Unit und der Neurologie der medius KLINIKEN.

Der stellvertretende Ärztliche Direktor der medius KLINIK KIRCHHEIM, Prof. Andreas Funk, erinnerte daran, dass inzwischen schon über 200 Kliniken beim Schlaganfall die Thrombektomie anwenden. "Da kann ich nur sagen: Höchste Zeit, dass Sie kommen, Dr. Schmehl." Bis zu 90 Prozent der 270.000 Schlaganfälle, die in Deutschland jedes Jahr gezählt werden, werden durch einen Thrombus verursacht. Und die Zahl der jährlich durchgeführten Thrombektomien hat mittlerweile in Deutschland die 10.000 überschritten.

Aber auch die Gefäßmedizin profitiert von der Arbeit des neuen Chefarztes. In der Altersgruppe der über 70jährigen leiden bis zu 20% an einer peripheren arteriellen Verschlusskrankheit („Schaufensterkrankheit“). Die Behandlung der zugrundeliegenden Gefäßveränderungen ist ebenfalls mittels endovaskulärer Katheter-Verfahren, möglich. Hier wird der interventionelle Radiologe Dr. Schmehl zusammen mit den gefäßmedizinischen Kollegen die Behandlung dieser Erkrankungen an den medius KLINIKEN aufbauen.

Darüber hinaus gilt der neue Chefarzt als erfahrener Radiologe im Bereich der Gelenkbildgebung und betreute in der Vergangenheit bereits Vereine der ersten deutschen Fußball- und Basketball-Bundesliga mit seiner Expertise.

Durch den neuen Chefarzt Dr. Schmehl wird das Spektrum der Radiologie innerhalb der medius KLINIKEN deutlich erweitert und die Versorgung der Patienten weiter verbessert werden.

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