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Sensibilisierungskampagne im Landkreis Esslingen

Die Corona-Pandemie hat vielfältige Folgen. Eine davon stellen Kliniken und Ärzte im Landkreis Esslingen gemeinsam fest: Die Bevölkerung ist zurückhaltender geworden einen Arzt oder eine Klinik aufzusuchen.
Dies machen auch Studien deutlich, zum Beispiel im Bereich der Tumorerkrankungen. Die AOK stellt deutschlandweit einen Rückgang der Krebsdiagnosen um 20 Prozent fest. Ebenso wurden 2020 hunderttausende Vorsorgeuntersuchungen in Deutschland abgesagt, laut DAK ist ein Rückgang der Krebsvorsorgeuntersuchungen bis September 2020 um 17 Prozent zu verzeichnen. Auch bei Herz-Kreislauferkrankungen sind die Zahlen besorgniserregend: Schlaganfälle und Herzinfarkte wurden um 19 bzw. 31 Prozent weniger stationär behandelt. 
Diese Tendenz lässt sich auch im Landkreis Esslingen beobachten. Im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie stellen die Kliniken und auch die niedergelassenen Ärzte fest, dass viele Patientinnen und Patienten aus Angst vor einer Corona-Infektion von einer notwendigen Behandlung absehen.

"Wir mussten feststellen, dass nahezu alle planbaren Eingriffe aber auch Notfallbehandlungen in den Bereichen der Kardiologie, Neurologie, Onkologie und Urologie während der Corona Pandemie stark zurückgegangen sind. Um dieser - insbesondere für die Patienten - gefährlichen Entwicklung entgegenzuwirken haben wir mit dem Klinikum Esslingen und den Kreisärzteschaften Esslingen und Nürtingen gemeinsam diese Sensibilisierungskampagne initiiert“, äußerten sich Sebastian Krupp, Geschäftsführer der medius KLINIKEN und Matthias Ziegler, Geschäftsführer des Klinikums Esslingen unisono.

„Wir erleben in unserem Praxisalltag, dass einige Patienten nach wie vor aus Angst vor einer Infektion auch dringend notwendige medizinische Eingriffe in der Klinik scheuen und statt dessen lieber starke Einschränkungen und Nebenwirkungen medikamentöser Therapien in Kauf nehmen“, betont Wolf-Peter Miehe, Vorstand der Kreisärzteschaft Nürtingen. Auch die Kreisärzteschaft in Esslingen unterstützt die Aktion.

"Wichtig ist uns bei dieser Sensibilisierungskampagne zu verdeutlichen, dass die Patienten in den Kliniken und bei den niedergelassenen Ärzten sicher sind und es keinen Grund gibt, von einer notwendigen Behandlung oder Vorsorgeuntersuchung Abstand zu nehmen", unterstreicht Matthias Ziegler, Geschäftsführer des Klinikums Esslingen. 

Mit Zeitungsanzeigen, Großflächenplakaten und Kampagnen in den social-media Kanälen möchten die Initiatoren die Menschen der Region Esslingen dahingehend sensibilisieren, die eigene Gesundheit nicht in den „Lockdown“ zu schicken, sondern sich rechtzeitig in ärztliche Behandlung zu begeben. 

„Krebs und viele andere Krankheiten machen keine Pause. Die Patienten können sich beim Besuch unserer Einrichtungen darauf verlassen, dass wir unserer Aufgabe bei der Feststellung und Behandlung von Krankheiten wieder vollumfänglich und verantwortungsbewusst nachkommen, versichert Chefarzt Prof. Dr. Krämer. „Ziel ist es“, ergänzt Prof. Dr. Klump „der Bevölkerung die Notwendigkeit der Vorsorge und Behandlung in ihrem eigenen Interesse zu verdeutlichen und sie dafür zu sensibilisieren, dass wir keine Orte eines erhöhten Infektionsgeschehens sind, sondern vielmehr alles dafür tun, um unsere Patientinnen und Patienten zu schützen.

 

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Für Ihre Gesundheit geben wir alles.
Gerade in herausfordernden Zeiten. 

Corona hat vieles verändert. Doch in unseren Kliniken sind wir weiterhin für Sie da!
Mit vollem Einsatz sowie umfassenden Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen.
Diese überprüfen wir stetig und passen sie nach Bedarf dem aktuellen Geschehen an.
Zu Ihrem Schutz und zum Schutz unserer Mitarbeitenden. Darauf können Sie vertrauen!

Tun Sie also das Beste für Ihre Gesundheit: Lassen Sie sich von uns untersuchen und behandeln!
Denn rechtzeitiges Handeln ist entscheidend!

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Ihre Sicherheit liegt uns am Herzen

In unseren Kliniken gehört die stationäre Aufnahme und Behandlung von Patienten mit Infektionskrankheiten schon vor der Coronapandemie zur täglichen Routine. Von dieser großen Erfahrung profitiert unser Klinikpersonal natürlich bei der Behandlung von COVID-19 Patienten. Unser Personal weiß, wie es sich und andere vor einer Ansteckung schützen muss. Es erfolgt eine strikte Trennung von COVID-19 und anderen Infektpatienten räumlich und beim betreuenden Personal. Hierzu stehen Isolierzimmer und Isolierstationen zur Verfügung.

Impfung

Ein vollständiger Impfschutz dämmt die Weiterverbreitung von COVID-19 ein. Bereits über 80 % unseres Klinikpersonals ist vollständig geimpft bzw. genesen. Es besteht damit bei den Mitarbeitenden unserer Kliniken derzeit faktisch Herdenimmunität.

Testkonzept

Unser Klinikpersonal muss sich mindestens zwei Mal pro Woche in unseren klinikeigenen Testzentren testen lassen. Von der Testpflicht entbunden sind vollständig geimpfte und genesene Mitarbeitende.
Alle neu stationär aufgenommen Patienten werden routinemäßig – im Rahmen der Aufnahme – mittels Antigen-Schnelltests auf COVID-19 getestet. Vor ambulanten Eingriffen / Operationen wird direkt vor dem Eingriff mittels Antigen-Schnelltest auf SARS-CoV-2 getestet. 
Von der Testpflicht ausgenommen sind meistens vollständig Geimpfte, Genesene oder geimpft Genesene.

Maskenpflicht

Zu Ihrer und unserer Sicherheit besteht in unseren Häusern auch bei niedriger Inzidenz die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske.
Bei einem engen medizinischen und pflegerischen Kontakt trägt unser Personal grundsätzlich FFP2-Masken.

Besucherregelung

Es ist uns bewusst, dass der persönliche Kontakt mit Familienangehörigen und Freunden für den Genesungsprozess und das persönliche Wohlbefinden ein sehr wichtiger Faktor ist. Dennoch hat für uns in der aktuellen Situation ein bestmöglicher Infektionsschutz für unsere Patienten sowie für unser Klinikpersonal oberste Priorität. Je nach Infektionslage gilt daher zeitweise in unseren Kliniken ein eingeschränktes Besuchsrecht. Ausgenommen davon sind u.a. Patienten im Sterbeprozess. Auch werdende Väter dürfen ihre Partnerin bei der Geburt begleiten. In weiteren Ausnahmefällen kann der behandelnde Arzt von der geltenden Besucherregelung abweichen.
Nähere Informationen zur jeweils aktuell gültigen Besucherregelung erfahren Sie unter https://www.medius-kliniken.de/corona/

Medizinische Notfälle

Bei akuten medizinischen Notfällen, wie beispielsweise bei Verdacht auf Schlaganfall oder Herzinfarkt, ist eine unmittelbare medizinische Versorgung von elementarer Bedeutung für den Genesungsprozess. Patienten mit einem solchen Verdacht sollten immer umgehend die Klinik aufsuchen und werden unabhängig von der Pandemielage dort sofort versorgt.
Auch bei Verdacht auf eine Tumorerkrankung ist eine schnelle Diagnose und zeitnahe Behandlung für den Behandlungserfolg wichtig. Deshalb versorgen wir auch diese Patienten mit höchster Dringlichkeit.

Geplante Eingriffe

Die hohe Inzidenz-Lage während der zweiten und dritten Welle hat uns leider phasenweise gezwungen, einige geplante medizinische Eingriffe kurzfristig abzusagen. Zu diesen Eingriffen zählten u.a. Knie- und Hüftendoprothesen oder auch Leistenbrüche.
Aktuell können wir auch diese Eingriffe wieder in vollem Umfang anbieten. Wartezeiten auf Termine richten sich nach der Schwere der Beschwerden und der jeweils aktuellen Kapazität der Kliniken.
 

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