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Weltkrebstag: Kreiskliniken mit breitem Therapiespektrum

04.02.2016 14:00 Uhr

Unter dem Motto „Wir können. Ich kann.“ steht der Weltkrebstag, der von der Weltkrebsorganisation zum zehnten Mal für den 4. Februar ausgerufen wurde. Der ärztliche Direktor und Chefarzt der Inneren Medizin an der Klinik Nürtingen, Dr. Ulrich Römmele, weist aus diesem Anlass darauf hin: „Krebs ist nach den Herzkreislauferkrankungen die zweithäufigste Todesursache in Deutschland. Jedes Jahr erkranken etwa eine halbe Million Menschen in Deutschland an Krebs. Aber Krebs ist schon lange kein Todesurteil mehr. Die Kreiskliniken Esslingen haben mit dem Onkologischen Zentrum, zwei Darmkrebszentren, dem Prostatakrebszentrum, dem Kompetenzzentrum für minimal-invasive Chirurgie und dem Brustzentrum alle Voraussetzungen, um gerade die häufigsten Krebserkrankungen auf höchstem medizinischem Niveau behandeln zu können.“ 

Darmkrebs ist bei Männern und Frauen die zweithäufigste Krebstodesursache. Professor Dr. Bodo Klump, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin des Paracelsus-Krankenhauses Ruit, empfiehlt daher die Darmspiegelung: „Noch immer lassen viel zu wenige Menschen regelmäßig eine Darmspiegelung vornehmen. Sie tut nicht weh, ist sicher und eine ideale Methode, um Darmkrebs ganz zu verhindern oder in einem Stadium zu erkennen, in dem er noch mit sehr guten Erfolgsaussichten behandelt werden kann.“ 

Brustkrebs ist bei Frauen die häufigste Krebsart, die zum Tode führt. Die Klinik Nürtingen und das Paracelsus-Krankenhaus Ruit bilden seit Jahren gemeinsam ein zertifiziertes Brustzentrum. Die Chefärzte Professor Dr. Andreas Funk, Nürtingen, und Dr. Michael Burkhardt, Ruit, können damit für beide Standorte eine optimale Betreuung für betroffene Frauen bieten. Modernste Therapie- und Diagnoseverfahren gehören dazu sowie eine partnerschaftliche Beratung und psychologische Betreuung während der gesamten Behandlung. Hinzu kommt, dass die Gynäkologen der Kreiskliniken in minimal-invasiven Operationstechniken viel Erfahrung gesammelt haben und deshalb bei Tumorerkrankungen aller Art in vielen Fällen durch das „Schlüsselloch“ operieren können. 

Prostatakrebs ist bei Männern die Krebsart, die am dritthäufigsten zum Tode führt. Die einzige Klinik für Urologie im Landkreis am Paracelsus-Krankenhaus Ruit führt mit Professor Dr. Serdar Deger ein ausgewiesener Experte für die Behandlung von Prostatakarzinomen: Die Klinik ist alljährlich in den Focus-Ärztelisten unter den Top-Kliniken vertreten. Neben Prostatakrebs behandeln die Ruiter Urologen Nierenkrebs, Blasenkrebs, Hodenkrebs und Peniskrebs. 

Auch Deger hat sich spezialisiert auf die minimal-invasive Operationstechnik, operiert also meist durch das „Schlüsselloch“. Diese Technik ist besonders patientenschonend. Die Allgemein- und Viszeralchirurgie in Nürtingen und Ruit ist ebenfalls auf diese Form der Operationen spezialisiert. Dr. Klaus Kraft, Chefarzt der Allgemeinchirurgie, hat an beiden Standorten entsprechend ausgebildete Teams: „Wir operieren nahezu alle Tumore minimalinvasiv und können damit die Geschwulste sorgfältig entfernen, ohne unnötig gesundes Gewebe zu verletzen.“ Für eine eventuell nötige Bestrahlung verfügen die Kreiskliniken über einen neuen Linearbeschleuniger, mit dem punktgenau, gewebeschonend und sehr schnell Krebszellen vernichtet werden können. 

Chefarzt Römmele erinnert zudem daran: „Jeder kann selbst viel dazu beitragen, Krebs zu vermeiden. Eine gesunde Lebensweise ist das beste Mittel gegen Krebs. Rauchen ist immer noch eine der größten Risikofaktoren.“ Das Vermeiden allzu intensiver Sonnenbestrahlung und viel Bewegung sind weitere gute Voraussetzungen für ein Leben ohne Krebs. „Jeder kann also selbst seinen Beitrag leisten – wie das Motto des Krebstages sagt“, fasst Römmele zusammen.

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