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Gesichts-, Kiefer- und Wiederherstellungs-chirurgie am Paracelsus-Krankenhaus Ruit voll funktions- und arbeitsfähig

27.04.2012 09:38 Uhr

Die Abteilung für Gesichts-, Kiefer- und Wiederherstellungschirurgie am Paracelsus-Krankenhaus ist weiterhin voll funktions- und arbeitsfähig. Die Presseberichterstattung der vergangenen Tage konnte den falschen Eindruck erwecken, die Behandlung der Patienten durch die weltweit renommierten Spezialisten, Dr. Dr. Dr. Winfried Kretschmer und Professor Dr. Dr. Konrad Wangerin, könnte nicht im bisherigen Umfang fortgeführt werden.  „Richtig ist aber, dass sie weiterhin ihre medizinischen Leistungen in großem Umfang erfüllen“, so die Klinikgeschäftsführung. Der überwiegende Anteil der Leistungen dieser Abteilung wird auch von den Kostenträgern erstattet.
Für Eingriffe der Fehlbiss-Chirurgie bestehen jedoch unterschiedliche Auffassungen zwischen der  Klinikgeschäftsführung, dem Land und den Kostenträgern darüber, ob diese Leistungen im Rahmen des bestehenden Versorgungsauftrages erbracht werden dürfen.

Die Geschäftsführung setzt weiter darauf, einen Konsens mit dem Sozialministerium und den gesetzlichen Krankenkassen zu erzielen, um auch Patienten mit dieser Diagnose eine Behandlung durch das weithin anerkannte Spezialistenteam zu ermöglichen.

Die Entscheidung für die Einrichtung der Abteilung Gesichts-, Kiefer- und Wiederherstellungschirurgie ist im Sommer vergangenen Jahres nach intensiver Beratung im Aufsichtsrat getroffen worden.
Dabei hatte der Geschäftsführer im Rahmen eines Business- Plans die Wirtschaftlichkeit dieser Maßnahme nachgewiesen. Der Entscheidung voraus ging auch eine Anfrage an das Sozialministerium hinsichtlich der rechtlichen Rahmenbedingungen. Dieses kam zu dem Ergebnis, bei den Leistungen der Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgie (MKG) müsse im Einzelfall geprüft werden, ob sie der Allgemeinen Chirurgie bzw. der HNO-Heilkunde zuzuordnen seien. In all diesen Fällen sowie für MKG-Notfälle wurde eine krankenhausplanerische Ausweisung nicht für erforderlich gehalten. Diese Auskunft des Sozialministeriums führte zu der berechtigten Einschätzung der Geschäftsführung, dass die Leistungen im Rahmen des bestehenden Versorgungsauftrags der Chirurgie und der HNO erbracht werden können.

Die Kreiskliniken werden den Dialog mit dem Land und den Kostenträgern weiterführen, um zügig eine einvernehmliche Lösung zu finden.

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