Medius Kliniken Kirchheim, Ruit und Nürtingen

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Feierliche Zeugnisübergabe für 24 Absolventen

01.03.2012 00:00 Uhr

Der Mittwochnachmittag war für 24 Examinierte des ersten Jahrganges des Ausbildungsgangs „Generalistische Ausbildung zum/zur Gesundheits- und Krankenpfleger/in und Altenpfleger/in“ ein besonderes Ereignis.

Dreieinhalb Jahre hatten die Schüler im dualen Konzept gelernt und gearbeitet, um gestern in einem festlichen Rahmen ihren Abschluss als Kranken- und Gesundheitspfleger sowie Altenpfleger überreicht zu bekommen.

Sichtlich stolz berichtet Hans Schollenberger, Leiter der Schule für Pflegeberufe Kirchheim-Nürtingen, über das Ausbildungskonzept, das ein Novum für Pflegeberufe nicht nur in Baden-Württemberg darstellt. Die Schüler haben gleichzeitig eine Ausbildung in der Altenpflege und in der Kranken- und Gesundheitspflege durchlaufen. Sie haben damit innerhalb einer Ausbildung den Erwerb von zwei anerkannten Pflegeberufen erreicht. Optional konnte begleitend die Fachhochschulreife erworben werden. So lobte Franz Winkler, Geschäftsführer der Kreiskliniken Esslingen, die Examinierten als „Pioniere und damit Vorreiter und Vorbilder zugleich.“ Man benötige genau diese motivierten Mitarbeiter, die über den Tellerrand schauen und bereit sind, mit der Wahl ihrer Ausbildung dem demografischen Wandel gerecht zu werden und sich interessiert den damit verbundenen neuen Aufgaben stellen. So sieht Schollenberger einhergehend mit der zunehmenden älter werdenden Bevölkerung auch für zukünftige Schülergenerationen sehr gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt.
Rolf Hahn, Leiter des Dezernats Infrastruktur im Landratsamt Esslingen, bestätigt dies mit den prognostizierten Zahlen, nach denen die Zahl der Pflegebedürftigen bis zum Jahr 2030 um 50 Prozent ansteigen wird.
Winkler ergänzte, dass die Absolventen die besten Voraussetzungen haben, um eigenverantwortliche Pflegeprozesse zu optimieren. „Es gehe dabei aber nicht nur um wirtschaftliche Gesichtspunkte, sondern vielmehr wird es auch darauf ankommen, das Alter menschenwürdig zu gestalten“, so Winkler.
Sehr positiv begrüßte auch Silvia Blankenhorn, Schulleiterin der Fritz-Ruoff-Schule, den Start dieses bisher einmaligen Modellprojektes der beiden Schulen. Im Rahmen der offiziellen Verabschiedung, die vom Ensemble der Fritz-Ruoff-Schule musikalisch begleitet wurde, erhielten alle 24 Schüler des ersten Jahrganges dieser anspruchsvollen Berufsausbildung ihre Zeugnisse. Die feierliche Überreichung erfolgte durch Dr. Gabriele Blum-Kudlacek, leitende Medizinaldirektorin am Regierungspräsidium Stuttgart, und Monika Schuler vom Referat für berufliche Schulen am Regierungspräsidium.

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